Edit Gyömrői

Edit Gyömrői (Vorname auch: Edith; Familienname auch: Gelb, Rényi, Glück, Ludowyk-Gyömrői; * 8. September 1896 in Budapest; † 11. Februar 1987 in London) war eine ungarische Psychoanalytikerin.

Edit Gelb wurde als Tochter des jüdischen Möbelfabrikanten und Hofrats András Gelb und seiner Frau Ilona Pfeifer in großbürgerlichen Verhältnissen geboren. 1899 magyarisierten die Eltern den Familiennamen zu Gyömrői und konvertierten zum Katholizismus. Ihr Onkel István Hollós gehörte mit Sándor Ferenczi und Imre Hermann (1899–1984) zu den Gründern der Budapester Psychoanalytischen Vereinigung. Edit besuchte zunächst eine Kunstgewerbliche Fachschule und heiratete 1914 den Ingenieur Ervin Rényi, mit dem sie in Wien einen Sohn Gábor hatte. Gábor Rényi kam im Zweiten Weltkrieg in einem ungarischen Zwangsarbeitslager für Juden um. Nach ihrer Scheidung und Rückkehr nach Budapest 1918 schloss sie Freundschaft mit Anna Lesznai und kam durch sie zum Budapester „Sonntagskreis“ (Vasárnap-Társaság), der von György Lukács im Haus von Béla Balázs geleitet wurde. Im Sonntagskreis war auch der Psychologe René A. Spitz, den sie bereits aus dem Galilei-Kreis kannte. Beim 5. Internationalen Psychoanalytischen Kongress vom 26. bis 28. September 1918 in Budapest saß sie im Publikum.

In der Zeit der Ungarischen Räterepublik erhielt sie wie die meisten Mitglieder des Sonntagskreises eine Funktion bei Ernö Lorsy im Volkskommissariat für das Unterrichtswesen und nach der Niederschlagung der Räterepublik flüchtete sie nach Wien. Sie schrieb Gedichte und versuchte sich und ihr Kind mit kunstgewerblichen Arbeiten durchzubringen. In Wien begann eine langanhaltende literarische Freundschaft mit Hermann Broch, der zwei ihrer Gedichte übersetzte. Von dort ging sie 1923 nach Klausenburg und Ungvár und zog anschließend mit ihrem nächsten Mann Laszlo Glück (Lászlo Tolgy) nach Berlin, wo sie sich ohne ein vorheriges medizinisches Studium zur Psychoanalytikerin ausbildete. Ihren Lebensunterhalt bestritt sie mit Kostümdesign, so auch bei einer Filmproduktion mit Elisabeth Bergner. In Berlin war sie journalistisch bei der Roten Hilfe aktiv und war bis zu ihrem Ausschluss im Jahr 1934 Mitglied der KPD. Bei Otto Fenichel begann sie 1929 eine Lehranalyse, die sie 1932 abschloss. Sie wurde 1933 als Mitglied in die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft aufgenommen. Von 1934 bis 1945 gehörte sie zum engeren Kreis der freudomarxistischen Opposition innerhalb der Psychoanalyse um Otto Fenichel. Die Mitglieder dieser informellen Gruppe, die nach dem 1934 erfolgten Ausschluss Wilhelm Reichs aus den psychoanalytischen Organisationen nicht mehr offen auftrat, waren die acht oder neun Empfänger der von Fenichel unter strengster Geheimhaltung versandten „Rundbriefe“.

Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten in Deutschland schmuggelte sie Materialien des Reichstagsbrandprozesses in die Schweiz, floh nach Prag und kehrte von dort nach Budapest zurück, wo sie als Analytikerin praktizierte. Zwischen Ende 1934 und Ende 1936 wurde der ungarische Dichter und Kommunist Attila József ihr Analysand, der sich in sie verliebte und über ihre Abweisung das Gedicht Die du zu lieben feig bist schrieb. Die Analyse verschlechterte den Gesundheitszustand Józsefs und Gyömrői musste die Behandlung des Patienten an Róbert Bak abgeben. József hatte während der Analyse ein Tagebuch Szabad-ötletek jegyzéke („Verzeichnis freier Ideen“) angelegt. Er beging 1937 Suizid. Gyömrői nahm 1935 und 1937 an der von Fenichel und Paul Federn organisierten Vierländerkonferenz der Psychoanalytiker und an den Internationalen Psychoanalytischen Kongressen 1936 in Marienbad und 1938 in Paris teil.

Der zunehmende Antisemitismus unter dem autoritären ungarischen Regime von Miklós Horthy veranlasste sie 1938 mit ihrem dritten Ehemann László Ujvári zur Auswanderung in die britische Kolonie Ceylon. Nach Ujváris Tod heiratete sie dort 1941 E.F.C. Ludowyk (1906–1985), Literaturprofessor am University College in Colombo und Shakespeare-Forscher. Auch in Ceylon arbeitete sie – mit Einschränkungen – als Psychoanalytikerin. Sie war auch dort in der Kommunistischen Partei tätig und war Mitgründerin einer ceylonesischen sozialistischen Frauenorganisation. An der University of Ceylon promovierte sie mit einer religionsgeschichtlichen Arbeit.

Aus gesundheitlichen Gründen zog Gyömrői 1956 nach London, knüpfte von dort auch wieder den Kontakt zu den Kollegen in Ungarn und machte in den siebziger Jahren eine vielbeachtete Reise nach Budapest.

Garp und wie er die Welt sah (Roman)

Garp und wie er die Welt sah (übersetzt von Jürgen Abel) ist der vierte Roman des US-amerikanischen Schriftstellers John Irving und erschien 1978 unter dem Originaltitel The World According to Garp.

Während des Zweiten Weltkriegs will die Krankenschwester Jenny Fields zwar ein Kind, aber keinen Mann dazu. Deshalb „besorgt“ sie sich den Samen im Krankenhaus von einem Soldaten mit einer schweren Hirnverletzung, der auch kurz danach stirbt. Ihren Sohn nennt sie nach seinem Vater T. S. Garp, wobei die Initialen nicht für einen Vornamen stehen: Dieser war Jenny nämlich nicht bekannt, nur dessen Dienstgrad Technical Sergeant.

Garp wächst auf in der Steering School, einem Internat, in dem seine Mutter Arbeit als Krankenschwester findet; später besucht er dort auch die Schule. Er spielt häufig mit den Kindern der Erbin des Schulgründers, ihr Hund beißt ihm einen Teil seines Ohres ab, und mit der Tochter, Cushie Percy, hat er seine erste sexuelle Erfahrung. Besondere Zuneigung hat er aber zu Helen Holms, der Tochter seines Lehrers für Ringen. Helen ist eine begeisterte Leserin und verkündet, sie wolle nur einen „richtigen“ Schriftsteller heiraten. Deshalb entschließt sich Garp, ein „richtiger“ Schriftsteller zu werden.

Anregungen hofft er in Europa zu finden, nach dem Schulabschluss zieht er mit seiner Mutter nach Wien. Jenny schreibt in dieser Zeit an ihrer Autobiographie, die nach der Reise auch veröffentlicht wird und sie zu einer Galionsfigur der Frauenbewegung macht. Garp braucht lange, bis er eine erste gute Kurzgeschichte schreibt, „Die Pension Grillparzer“, mit dieser überzeugt er Helen, ihn zu heiraten.

Nach der Hochzeit unterrichtet Helen Literaturgeschichte an einer Universität, Garp schreibt seinen ersten Roman, „Zaudern“, und kümmert sich um sein erstes Kind, Duncan. Nach der Geburt des zweiten Kindes, Walt, lernen die Garps das Ehepaar Fletcher kennen: Um Harrison Fletcher vom Fremdgehen abzubringen, probieren es die vier mit Partnertausch. In dieser Zeit entsteht Garps zweiter Roman, „Der Hahnrei fängt sich“.

Nach dem Ende der Vierecksbeziehung hat Helen eine Affäre mit einem Studenten, dem arroganten Michael Milton, doch dessen Exfreundin informiert Garp darüber. Er will, dass Helen sofort mit Milton Schluss macht, und fährt mit den Kindern solange ins Kino. Wegen Walts Erkältung kehren sie früher als geplant nach Hause zurück. In der Einfahrt gibt es einen Auffahrunfall mit dem Wagen, in dem Michael Milton und Helen Oralsex haben. Die Insassen beider Wagen werden verletzt und teilweise verstümmelt. Michael Milton verliert seinen Penis und Walt stirbt beim Aufprall.

Während ihrer Genesung leben sie bei Garps Mutter Jenny, die neben ihrer Familie in ihrem Haus Hilfe suchende Frauen aufnimmt und unterstützt. Garp und Helen versöhnen sich wieder und bekommen ein drittes Kind, diesmal eine Tochter, die sie nach Garps Mutter Jenny nennen. In dieser Zeit schreibt Garp seinen dritten Roman: „Bensenhaver und wie er die Welt sah“. Er bittet seinen Verleger John Wolf, das Buch so gut es geht zu vermarkten, und Wolf wirbt damit, dass Garp der Sohn der „bekannten Feministin“ Jenny Fields sei und vor kurzem erst seinen Sohn verloren habe. Um Garp den Medienrummel zu ersparen, rät er ihm, eine Weile ins Ausland zu gehen. Garp verbringt mit seiner Familie einige Zeit in Wien.

Währenddessen unterstützt Garps Mutter den Wahlkampf einer Frau, die für das Gouverneursamt in Maine kandidiert. Auf einer Wahlkampfveranstaltung wird Jenny von einem Mann erschossen, der ihr Buch für seine Scheidung verantwortlich machte. Auf diese Nachricht hin kehren die Garps nach Hause zurück. Die Trauerfeier für Jenny, die „erste feministische Beerdigung“, die ihre Anhängerinnen für sie ausrichten wollen, soll allerdings nur für Frauen sein. Garp besucht sie trotzdem, als Frau verkleidet, wird aber erkannt und muss fliehen. Er lernt unterwegs eine junge Frau kennen, Ellen James: Als sie elf Jahre alt war, hatte ein Mann sie vergewaltigt und ihr die Zunge herausgeschnitten. Um gegen dieses Unrecht zu protestieren, haben sich seitdem zahlreiche Frauen, die „Ellen-Jamesianerinnen“, ebenfalls die Zunge herausnehmen lassen. Ellen James lehnt jedoch die Ellen-Jamesianerinnen ab – sie wollte nach der Tat nicht auch noch in die Öffentlichkeit gezerrt werden und möchte auch nicht mit ihnen verwechselt werden. Sie hatte allerdings Jenny Fields und auch Garp kennenlernen wollen, „Bensenhaver und wie er die Welt sah“ hatte ihr sehr gefallen. Sie wird in der Folge zu einer guten Freundin der Familie.

Auch Helens Vater war gestorben, und Garp übernimmt nun seine Stelle als Trainer der Ringermannschaft an der Steering School. Als Erbe seiner Mutter ist er nun auch für eine Stiftung zuständig, die Hilfe suchenden Frauen Stipendien ermöglichen soll. Ellen James veröffentlicht einen Artikel „Warum ich keine Ellen-Jamesianerin bin“, und auch Garp veröffentlicht einen Text gegen die Ellen-Jamesianerinnen. Einem Mordanschlag einer erzürnten Ellen-Jamesianerin entkommt Garp bald darauf nur um Haaresbreite. Wenige Monate später wird Garp von „Pu“ Percy, einer Spielkameradin aus Garps Kinderzeit, erschossen. Pu Percy hatte sich den Ellen-Jamesianerinnen angeschlossen; sie hielt Garp fälschlicherweise für verantwortlich am Tod ihrer Schwester Cushie Percy.

Ein ausführlicher Epilog schildert die weiteren Schicksale der meisten beteiligten Personen.

Ein wichtiges Thema des Romans ist die Frauenbewegung. John Irving erschafft einerseits starke Frauen als Protagonistinnen; die Ellen-Jamesianerinnen andererseits, die Irvings Hauptfigur vehement ablehnt, inszenieren Frauen als Opfer (sie schneiden sich die Zunge ab, um durch diese groteske Selbstverstümmelung anklagend auf sich aufmerksam zu machen). Thematisiert wird außerdem sexuelle Gewalt und Transsexualität (eine gute Freundin der Familie, Roberta Muldoon, war vor ihrer Operation als Mann ein gefeierter Football-Spieler).

Nicht ganz so offensichtlich ist im Roman das Problem der Sicherheit: Garp und auch andere Figuren des Buches möchten ihre Kinder vor allen Gefahren der Welt beschützen; ironischerweise ist es gerade Garps Vorsicht, die erst zu dem für seinen Sohn tödlichen Unfall führt.

Die Bücher und Kurzgeschichten Garps nehmen einen weiten Raum ein:

Durch diese ausführliche Gegenüberstellung von Garps Leben und Werk wird es dem Leser möglich, beides zu vergleichen. Auch wenn teilweise Parallelen erkennbar sind, ist Garps literarische Verarbeitung tatsächlicher Ereignisse typischerweise übersteigert beziehungsweise mit grotesken Elementen angereichert. Ein gutes Beispiel für die Schwierigkeit, hinter einer fiktiven Geschichte die reale Wirklichkeit zu erkennen, ist die Geschichte eines angeketteten Wachhundes in Wien: Von dieser erzählt Garp drei verschiedene Versionen zunächst Walt und dann Helen, wobei unklar ist, ob sich überhaupt eine der Versionen tatsächlich ereignet hat.

Das Buch wurde 1982 von George Roy Hill unter dem Titel Garp und wie er die Welt sah verfilmt.

Laßt die Bären los! | Die wilde Geschichte vom Wassertrinker | Eine Mittelgewichts-Ehe | Garp und wie er die Welt sah | Das Hotel New Hampshire | Gottes Werk und Teufels Beitrag | Owen Meany | Zirkuskind | Witwe für ein Jahr | Die vierte Hand | Bis ich dich finde | Letzte Nacht in Twisted River | In einer Person | Straße der Wunder

Drassyllus eurus

Drassyllus eurus Platnick & Shadab, 1982 è un ragno appartenente alla famiglia Gnaphosidae.

Il nome proprio deriva da un’arbitraria combinazione di lettere, come indicato dallo stesso descrittore nella pubblicazione. In realtà sembra comunque riferirsi in parte alla valle californiana di rinvenimento: Eureka Valley.

Fa parte dell’insularis-group di questo genere e ha notevoli somiglianze con D. chibus, D. ojus e D. talus; se ne distingue per l’apofisi tegolare del maschio, di forma relativamente lunga e spessa e per la spermateca delle femmine spostata lateralmente.

Il paratipo femminile più grande rinvenuto ha lunghezza totale è di 2,92mm; la lunghezza del cefalotorace è di 1,12mm; e la larghezza è di 0,82mm.

La specie è stata reperita nella California occidentale: nelle dune desertiche dell’Eureka Valley, nella contea di Inyo. Nel 1961 è stato rinvenuto un esemplare maschile anche in Nevada.

Al 2015 non sono note sottospecie e dal 1982 non sono stati esaminati nuovi esemplari

Altri progetti

Челмет

Хоккейный клуб «Челмет» Челябинск — хоккейная команда из города Челябинска. Основана в 1948 году. С 1948 по 1989 год носила название «Металлург», с 1990 по май 2012 года — «Мечел», с мая 2012 года — «Челмет». С сезона 2010/11 выступает в ВХЛ.

Хоккейный клуб «Челмет» («Металлург») Челябинск был создан в декабре 1948 года. Представлял ОАО ЧМК (Челябинский металлургический комбинат) входящий в ОАО «Мечел». В 1948—1989 — «Металлург», с 1990 по май 2012 года — «Мечел», с мая 2012 года — «Челмет».

В чемпионатах СССР играет с сезона 1956/1957 г. В 1957—1969 г. — в классе «Б». В 1970, 1971, 1976, 1977, 1982—1985 — во второй лиге класса «А». С 1985 по 1997 год в первой. В Суперлиге с 1997 по 2003. С 2003 выступает в ВХЛ.

9 апреля 2012 года руководители Стальной группы «Мечел» решили, что больше не будут финансировать клуб. Затем команда по решению губернатора Михаила Юревича перешла в собственность хоккейного клуба «Трактор». В мае 2012 года команда была переименована в «Челмет». В 2014 году клуб, при поддержке администрации города, на Центральном стадионе Челябинска принимал Русскую классику Высшей хоккейной лиги, в которой уступил тольяттинской Ладе.

За первую сборную СССР и России выступали бывшие игроки «Мечела» («Металлурга»): Владимир Меринов, Сергей Стариков, Вячеслав Быков, Анатолий Чистяков, Олег Знарок, Валерий Карпов, Валерий Никулин, Игорь Варицкий, Андрей Сапожников, Олег Давыдов, Равиль Гусманов, Андрей Зуев, Сергей Тертышный.

Множество игроков прошло через вторую, а также молодёжную и юношескую сборные СССР и России. В сезоне 1989-90 игроки «Мечела» М. Емельянов, А. Копоть и Р. Гусманов стали серебряными призёрами чемпионата Европы среди молодёжи. Антон Белов — бронзовый призёр чемпионата мира 2003 среди юниоров, чемпион мира 2004 среди юниоров, серебряный призёр чемпионата мира- 2005 среди молодёжных команд. Евгений Хацей выиграл Кубок Европейских чемпионов в 2004 году. Игрок сборной России Данис Зарипов. Воспитанник хоккейной школы «Мечел» Антон Бурдасов — Чемпион мира 2011 года в составе молодёжной команды России. Отыграл все 7 встреч на турнире. Защитник 1989 года рождения Михаил Пашнин, выступавший за молодёжную сборную России и выигравший бронзовые медали молодёжного чемпионата мира 2009 года, также является воспитанником челябинского Мечела.

2010/11 • 2011/12 • 2012/13 • 2013/14 • 2014/15 • 2015/16 • 2016/17 • 2017/18

2011 • 2012 • 2013 • 2014 • 2015 • 2016• 2017

2012 • 2014 • 2015 • 2016 • 2017 • 2018

Братина • Кубок Победитель Регулярного Чемпионата (ВХЛ)Кубок Победитель Регулярного Чемпионата (ВХЛ)Кубок Открытия 2014/15

Русская классика • Первенство ВХЛ • Континентальная хоккейная лига • Молодёжная хоккейная лига

Carl Bay

Carl Bay (* 29. Juli 1927 in Hamburg; † 16. Juli 2014 ebenda) war ein deutscher Opernsänger (Bariton) und Schauspieler.

Carl Bay war der Sohn eines Malers aus Pöseldorf. Nachdem er schon seit 1941 als Mitglied der Jugendbewegung gesungen hatte, erlebte er das Kriegsende als junger Soldat. Später absolvierte er eine klassische Gesangsausbildung zum Bariton und gastierte bis zum Beginn der 1950er Jahre an verschiedenen deutschen Opernhäusern. Parallel dazu begann 1947 seine Karriere beim Rundfunk, als er in Cuxhaven zum ersten Mal im Hamburger Hafenkonzert zu hören war. Bay gab seine Opernkarriere daraufhin auf und wechselte als “Salzwasser-Barde”, wie er häufig genannt wurde, mit Seemannsliedern ins maritime Fach. 60 Jahre lang blieb er dem Hafenkonzert mit unzähligen Auftritten treu, daneben fuhr er als Unterhalter auf den Schiffen der damaligen Hamburg-Amerika-Linie (HAPAG) oder spielte Theater, so z. B. in der Spielzeit 1975/76 am St. Pauli Theater in dem Stück Berta, laß das nach.

In den 1950er Jahren ging Carl Bay gemeinsam mit seiner Kollegin Lale Andersen auf eine Amerika-Tournee, 1973 war er als “Käpt’n Blume” die Symbolfigur bei der in Hamburg stattfindenden IGA.

Einem breiten Fernsehpublikum wurde Carl Bay ab 1963 durch seine Mitwirkung in fast allen Folgen der ARD-Serie Haifischbar bekannt. Daneben trat er noch in einigen anderen Unterhaltungssendungen als Sänger auf. Auch ist seine Stimme auf zahlreichen Schallplatten erhalten geblieben. Ende der 1960er Jahre wirkte Bay in zwei niederdeutschen Hörspielproduktionen des NDR mit.

Darüber hinaus war Carl Bay gemeinsam mit Dirks Paulun und Hans Harbeck 1946 Mitbegründer der Wendeltreppe in Hamburg, dem ältesten, noch existierenden literarischen Kabarett in Deutschland, an dem er auch selber regelmäßig auftrat.

Carl Bay starb knapp zwei Wochen vor Vollendung seines 87. Lebensjahres und wurde anonym auf dem Hamburger Friedhof Öjendorf beigesetzt.

Evangelización en la Nueva España

La evangelización en la Nueva España, también llamada por Robert Ricard conquista espiritual,​ fue un proceso histórico que implicó mediante la predicación, enseñanza e implantación de la fe católica en los territorios de la Nueva España y la transmisión de la cultura occidental. La religión católica fue un elemento clave en la expansión de la Monarquía hispánica y punto fundamental en su desarrollo posterior al ser la Iglesia de Roma un aliado político de los españoles y los conquistadores, quienes justificaron en todo momento sus acciones expansivas en el derecho divino y la enseñanza de la fe católica para los infieles.

En el caso de la Nueva España la enseñanza de la religión fue una necesidad primordial al tener enormes núcleos de población en Mesoamérica con un grado avanzado de desarrollo religioso, así como estados teocráticos y prácticas opuestas a principios religiosos occidentales como el sacrificio humano y la poligamia. Millones de indígenas tenían que ser adoctrinados en el catolicismo por la Monarquía hispánica para tres fines fundamentales: la salvación eterna, el credo católico y la integración inmediata a los usos occidentales.

España poseía a principios del siglo XVI aún el llamado espíritu de Reconquista para combatir a los infieles y la creencia en un plan divino para llevar el evangelio, la verdadera fe y la civilización a todos los rincones de la tierra, según las enseñanzas de Jesucristo.

Los reyes hispanos desde los Carlos I fueron los principales impulsores de este proceso que tuvo como protagonistas principales a los frailes de las llamadas órdenes mendicantes, las cuales además de atender las carencias espirituales indígenas con notables soluciones y métodos -que incluyeron esfuerzos importantes en arquitectura, pintura, música, teatro, traducción de textos y aprendizaje de lenguas indígenas- intentaron implementar entre las cantidades ingentes de indígenas mesoamericanos el estilo de vida europeo con alfabetización, enseñanza de artes y oficios, modos de gobierno y organización civil, leyes, urbanización occidental y la construcción de edificios de diversa índole.

Mediante el Breve Inter caetera de 1493 suscrito por el Papa Alejandro VI, se otorgó a los Reyes Católicos (Isabel de Castilla y Fernándo de Aragón), en pago a sus servicios y a su fidelidad a la Iglesia católica la autorización y facultades necesarias para evangelizar a los habitantes de las tierras descubiertas por Cristóbal Colón apenas un año antes.

Hernán Cortés -a sabiendas de la situación del clero secular en España – solicitó en su tercera Carta de Relación a Carlos I “misioneros de las Órdenes de San Francisco y Santo Domingo, los cuales tengan los más largos poderes que Su Majestad pudiere”, quienes arribarían a los territorios recién conquistados a enseñar la religión católica a los conquistados. Los religiosos de dichas órdenes poseían una trayectoria misional anterior -desde hacía varias décadas en territorios recuperados a los musulmanes- y fueron designados por la monarquía española como los encargados de liderar la labor misional en la Nueva España con atribuciones especiales como la posibilidad de impartir sacramentos y la administración de fondos económicos propios basados en el establecimiento del Regio Patronato Indiano.

El 25 de abril de 1521 el Papa León X concedió la bula Alias Felicis que autorizó a las órdenes mendicantes realizar la tarea misional en los nuevos territorios. Al año siguiente, el 9 de mayo de 1522, su sucesor Adriano VI, reiteró con la bula Exponi Nobis Fecisti al rey Carlos I la autoridad mendicante de la administración de sacramentos (bautizo, matrimonio, comunión y confesión) en donde no hubiera obispos a menos de dos jornadas de distancia del sitio misional.

Tres franciscanos llegaron en la expedición cortesana, pero no sería hasta el 15 de mayo de 1524 cuando arribó al puerto de Veracruz el grupo de los llamados Doce apóstoles de México: Martín de Valencia, Francisco de Soto, Martín de la Coruña, Juan Xuarez, Antonio de Ciudad Rodrigo, Toribio de Benavente (Motolinía), García de Cisneros, Luis de Fuensalida, Juan de Ribas, Francisco Jiménez, Andrés de Cordoba y Juan de Palos. Un interesante testimonio de su arribo y el primer contacto con los tlamatinime indígenas fue recogido de la tradición oral por Bernardino de Sahagún en sus Colloquios y doctrina christiana con que los doce frayles de San Francisco enviados por el Papa Adriano VI y por el Emperador Carlos V convirtieron a los indios de la Nueva España en lengua Mexicana y Española.

Por órdenes del arzobispo primado de España, Alonso de Fonseca y Ulloa, y a petición del gobernante novohispano Hernán Cortés, arribaron a la Nueva España el 19 de enero de 1523 tres franciscanos, dirigidos por Pedro de Gante (pariente de Carlos I), Juan de Tecto y Juan de Aora, pertenecientes a la alta sociedad castellana. Aora y Tecto fueron llevados por Cortés a evangelizar las Hibueras, pero murieron en el trayecto. Gante, mientras tanto, siguió su labor en Nueva España, fundó hospitales y escuelas, estableció un convento y enseñó artes y oficios a los nativos. Murió en 1572, tras casi cincuenta años de labor. El 13 de mayo de 1524, llegó una nueva generación de misioneros franciscanos encabezados por fray Martín de Valencia, quienes ocuparon un papel preponderante como defensores de los indígenas y de sus tierras, se establecieron principalmente en Michoacán y Puebla. Algunos franciscanos de relieve en Nueva España fueron:

Los dominicos fueron la otra orden importante que se estableció en el virreinato, con poco tiempo de diferencia de los franciscanos. Llegaron hacia 1526 y establecieron sus misiones en Oaxaca y Chiapas. Bartolomé de las Casas presidió esta organización religiosa durante su estancia en Nueva España, y en 1542 escribió al rey informándole acerca de la situación de los indígenas en la Nueva España, cartas que más tarde recopiló en su obra “Brevísima relación de la destrucción de las Indias”. Francisco de Vitoria, también dominico, sería también conocido por su defensa de los amerindios. Posteriormente el Consejo de Indias convocaría a De las Casas y a Juan Ginés de Sepúlveda a debatir sus ideas opuestas ante el problema de los indígenas en México. Fue entre 1550 y 1551, cuando ambos discutieron sus posturas en la llamada “Aula Triste” del Palacio de Santa Cruz. A este hecho se le conoce como Junta de Valladolid. Las ideas de De las Casas lograron mayor impacto en los oidores, lo que quedó plasmado en las Leyes de Indias de 1552.​

Los agustinos fueron la tercera orden en importancia, llegada en 1534 y extendida por la Mixteca y el Estado de Guerrero, pero más tarde lograron su expansión por la Huasteca de San Luis Potosí y Veracruz, unos años después a Michoacán. Entre otros, se destacaron Francisco de la Cruz, Agustín de la Coruña y Jerónimo Jiménez. A base de donativos, la orden se hizo de grandes propiedades que a la postre se convirtieron en haciendas y latifundios. Estas tres órdenes fueron las más influyentes y las que construyeron grandes edificios para su religión, que al paso de los siglos pueden verse todavía en pie.​​

Las órdenes minoritarias se dedicaban a atender los hospitales y las escuelas, como los juaninos. los hipólitos, los carmelitas, y los mercedarios, además de algunas órdenes femeninas como las clarisas. La máxima realización de las órdenes terciarias fue el Hospital de Jesús, durante siglos el mayor hospital capitalino, en él reposan los restos de Cortés.​

Los pueblos indígenas fueron en principio hostiles a la nueva doctrina y muchos de ellos se negaron a aceptar la religión católica como única oficial. Los frailes se encargaron de la labor evangelizadora y educativa.A la vez, integraron valores del México prehispánico. La Inquisición fue establecida en 1571 a semejanza de la española, que vigilaba y reprimía las manifestaciones contrarias a la religión, llevando muchas veces a sus sentenciados a la pena capital. En principio, los religiosos se enfrentaron a Felipe II pues los sacerdotes deseaban abolir la esclavitud y la servidumbre predominante entre los indígenas, pero el rey se negó y estuvo a punto de expulsarles de sus dominios. El Papa Sixto V intervino y concilió a ambas partes.​

Los monasterios mendicantes en México fueron una de las soluciones arquitectónicas ideadas por los frailes de las órdenes mendicantes en el siglo XVI para la Evangelización en la Nueva España, pensadas para un número enorme de indígenas no católicos. Se basaron en el modelo monástico europeo, pero añadieron elementos innovadores en la Nueva España como la cruz atrial y la capilla abierta, además de caracterizarse por ostentar diversas corrientes decorativas y una apariencia recia como fortalezas.

La función religiosa de estas edificaciones se pensó para un número enorme de indígenas por evangelizar, aunque pronto por la política de reducción el conjunto se convirtió en el centro de enseñanza de sus comunidades y de los modos civiles de occidente, el castellano, diversos artes y oficios, salud, e incluso servicios fúnebres.

Los españoles intentaron inculcar las costumbres católicas europeas como la Navidad y otras festividades católicas.

La Inquisición española fue establecida en la Corona de Castilla y en la Corona de Aragón por orden de Isabel I y Fernando II, en 1479. Pedro Arbués fue el primer inquisidor general, asesinado en 1485. Tras la caída de Granada, los moros y judíos que se negaron a convertirse al catolicismo fueron expulsados y asesinados por no dejarse manipular por ellos en 1492, algunos de ellos procesados por la inquisición, ejecutados y sus bienes confiscados. Al tomar posesión del Nuevo Mundo, Pablo III, pontífice de Roma, sugirió a Carlos I establecer el Santo Oficio de la Inquisición en América, pero las guerras en que el emperador estaba enfrascado impidieron realizar su objetivo. Abdicó Carlos I en su hijo Felipe II, quien durante los primeros años siguió la política de su padre, pero pudo instituir el Santo Oficio en Nueva España hacia 1571. Desde 1569 se establecieron los primeros tribunales en Lima y Cartagena de Indias. Fernando Valdés, inquisidor general, dictó las primeras dispensas para la inquisición novohispana. Ya desde los primeros años de la Colonia se habían dictado reservas para la persecución de herejes, castigo de blasfemias (instituida por Cortés en 1520, un año antes de la caída de Tenochtitlan) y proceso de idólatras, cuyo primer caso fue llevado por Nuño Beltrán de Guzmán contra un pueblo de tarascos, en 1530. Pedro Moya y Contreras fue el primer inquisidor general del Virreinato hasta su muerte en 1591. Pablo IV organizó el índice de libros prohibidos, que tuvo vigencia en Nueva España hasta 1820, año de la supresión del Santo Oficio. La tortura se empleaba como método para obtener confesiones y para castigar, siendo muchas veces exhibidos públicamente los condenados, usando un sambenito, poco antes de ser quemados en la hoguera mediante autos de fe. La revolución de Rafael de Riego, que dio origen al Trienio Liberal, suprimió definitivamente la Inquisición en marzo de 1820, siendo sus últimas labores la persecución de los liberales contrarios a Fernando VII. En América se fomentó la Leyenda Negra de la Inquisición Española, teniendo en los relatos de sentenciados fuente de referencia.​

La evangelización en la Nueva España no fue tarea fácil, especialmente en los primeros años de la Colonia, cuando aún estaban arraigadas las costumbres prehispánicas religiosas. Fue en este ambiente de crispación y tensión religiosa que en 1531 apareció(según la leyenda) la Virgen de Guadalupe, que al paso de los tiempos fue convirtiéndose en un símbolo de la nación, fortaleció el mexicanismo y fue la más importante evangelizadora del Virreinato de Nueva España.​​

De acuerdo a la tradición recogida años después en el Nican Mopohua,​ el 9 de diciembre de 1531 un indígena caminaba por las laderas del valle de México. Su nombre era Juan Diego Cuauhtlatoatzin (venerado como santo por la Iglesia Católica), y se dirigía a Tlatelolco a escuchar la predicación de la doctrina católica. La aparición de la Virgen a Juan Diego se realizó con el fin de acaparar la atención de los indígenas y construir un santuario para su veneración en el cerro del Tepeyac, lugar donde ocurrieron las manifestaciones. La Virgen le pidió a Juan Diego que fuera a ver al entonces obispo de México, fray Juan de Zumárraga, y le pidiera que construyera el templo. Por dos veces Juan Diego entregó el mensaje, ante el escepticismo de Zumárraga, quien finalmente, le pidió una señal de que era cierto que se le aparecía la Virgen. Pocos días después, el 12 de diciembre, el tío de Juan Diego, Juan Bernardino, cayó enfermo, y Juan Diego corrió a la capital por un confesor, pero lo hizo por otro sendero para eludir el contacto con la Virgen por no poder en ese momento atender su demanda. La Virgen le salió al encuentro por el camino diciéndole que su tío había sanado, enviándolo a recoger flores en la cumbra del Tepeyac, como señal para el obispo. Juan Bernardino, tío del mensajero, no sano luego de la entrevista entre su sobrino y la Virgen como lo había dicho esta. Juan Diego, mientras tanto, se presentó ante el obispo de México y algunas personas de la alta sociedad, mostrándoles las rosas de Castilla en su manto, en el que además había quedado estampada (según la leyenda) la imagen de la Virgen de Guadalupe. Zumárraga atribuyó el hecho a una intervención divina, tomó el ayate de Juan Diego y ordenó su exhibición pública. Años más tarde, esta historia se relataría en el Nican Mopohua escrito en náhuatl por Luis Lasso de la Vega. Juan Diego murió en 1548, fue beatificado en 1990 y canonizado en 2002, ambos procesos por Juan Pablo II. Alonso de Montúfar, sucesor de Zumárraga en el arzobispado de México, mandó construir la primitiva Basílica de Guadalupe, inaugurada en 1708, y con calidad de santuario desde 1738, concedido por Benedicto XIV, quien también designó a la Virgen de Guadalupe “Patrona de México” y “Emperatriz de América”. Los estragos de las guerras civiles de México dañaron la estructura de la basílica por lo que en 1968 el arquitecto Pedro Ramírez Vázquez tomó el proyecto de la nueva Basílica, inaugurada el 12 de octubre de 1976.​

La importancia de la imagen radica en que durante siglos ha tenido un papel preponderante en la historia de México, como símbolo patrio no oficial, ya que su fiesta (12 de diciembre) no fue abolida del calendario con las Leyes de Reforma, inspiró a los insurgentes como estandarte de su lucha y es considerada por el pueblo como la patrona de México y de toda América.​

Tras el advenimiento del primer Borbón a la corona española, Felipe V en 1700, el nuevo monarca se hizo rodear de consejeros afrancesados enemigos del clero peninsular, lo que de inmediato generó conflictos que se extendieron a lo largo de todo el siglo XVIII. La sobrepoblación de clérigos y religiosas hizo que en 1717 el rey, aconsejado por su mujer Isabel de Farnesio, dictara prohibiciones de fundar nuevos conventos en América y en 1734 se les impidió recibir a nuevos miembros durante el plazo de diez años. Fernando VI, hijo y sucesor del anterior, tuvo una política conciliadora con la Iglesia e incluso firmó un concordato con Benedicto XIV en 1753, pero al año siguiente evitó que el clero interviniese en la redacción de testamentos. Al morir Fernando VI sin descendencia, el trono pasó a manos de su liberal hermano Carlos III, antiguo rey de Nápoles. En sus nuevos dominios aplicó las mismas políticas anticlericales que en Nápoles. El conde de Aranda, su primer ministro, le informó del peligro que representaban los jesuitas para la corona, por sus enseñanzas liberales y por su alianza con Clemente XIII, por lo que el rey determinó expulsarles en 1767, causando así la caída del sistema educativo de la Nueva España, pues los jesuitas eran los mayores educadores de la juventud novohispana. El ejército condujo a los jesuitas a su destierro, y reprimió además manifestaciones populares de repudio a la medida de Carlos III, como las suscitadas en San Luis Potosí, Uruapan, Pátzcuaro y Guanajuato. La orden del rey fue ejecutada por el virrey Carlos Francisco de Croix y por el visitador José de Gálvez, quien años más tarde se convirtió en virrey y aplicó la “Real cédula sobre enajenación de bienes y cobro de capitales de capellanías y obras pías para la consolidación de vales reales”, lo que de un solo golpe destruyó la estructura económica de la Iglesia en la corona, que había funcionado durante más de dos siglos. Los fondos recaudados fueron para fortalecer a la armada y al ejército español, pues las ideas revolucionarias francesas comenzaban a traspasar fronteras.​

La Iglesia en España fue dividida en dos grandes órdenes: el clero secular —integrado por los sacerdotes que no pertenecen a ninguna orden y que están sometidos al poder de los obispos— y el clero regular, formado por las órdenes religiosas de hombres y mujeres, sujetos a las reglas que su orden les imponga. Esta estructura fue traída a la Nueva España, donde sufrió algunos cambios pero la esencia se mantuvo a lo largo de la colonia. El diezmo fue, sin duda, la base de la economía clerical novohispana, instituido por Alejandro VI en el Tratado de Tordesillas (1494). Era una especie de impuesto sobre la renta, que equivalía a la décima parte de las ganancias obtenidas por cada súbdito en un año, con respecto a sus propiedades inmuebles, ganaderas y agrícolas, además de las comerciales. En su mayoría, el diezmo era usado para cubrir las necesidades de los sacerdotes y pagar tributo a la corona, el resto era enviado al Papa quien lo distribuía en la cristiandad de acuerdo a su criterio. Así, muchas órdenes consolidaron su poder al adquirir haciendas, acumulando de esta manera muchos latifundios considerados “en manos muertas”, y fueron desamortizados hasta 1856 con Benito Juárez. El virreinato concedía “merced de estancias” a ciertos colegios particularmente pobres, aunque esto rayaba en contra de que la Iglesia tuviera bienes raíces, norma dictada por Pío VI. Otras órdenes como los agustinos, poseían extensiones de terrenos para la crianza de ovejas. Las capellanías fueron una de las mayores fuentes de ingresos para la Iglesia, consistía en un impuesto que se gravaba sobre las propiedades de rurales, casas tiendas o talleres, a semejanza de una hipoteca. Los censos consistían en una renta anual o hipoteca sobre una propiedad.​

Patrick Fraser, Lord Fraser

Patrick Fraser, Lord Fraser LLD (1817–1889) was a Scottish judge and legal scholar.

He was born in Perth in 1819 the son of Patrick Fraser, a merchant.

After studies at Perth Grammar School and then studying law at the University of St Andrews, he was admitted to the bar of the Court of Session in 1843, where he participated in some of the most prominent cases of his time. In 1864 he was made Sheriff of Renfrewshire. The University of Edinburgh awarded him an honorary doctorate (LLD) in 1871 for his historical research. Following the resignation of Lord Gifford due to ill-health, Fraser became a Lord of Session, and was given the title Lord Fraser.

He served as Dean of the Faculty of Advocates from 1878 to 1881 and was created Queen’s Counsel in 1880. Later he was made a judge with the Court of Session and elevated to the peerage. In Edinburgh he lived at 5 Heriot Row in the New Town.

Fraser published widely in the area of commercial and family law. He was among those who established the tradition of scientific monographs treating specific questions of law from a critical historical and philosophical point of view.

He died at Gattonside House near Melrose on 27 March 1889. He is buried in Dean Cemetery on the south side of one of the north paths in the original cemetery, towards the west end.

He married Margaret Ann Sharp, daughter of a Birmingham merchant. They had one son and four daughters.

Edmond Duvernoy

Edmond Duvernoy (* 16. Juni 1844 in Paris; † 12. Januar 1927 ebenda) war ein französischer Opernsänger (Bariton) und Gesangspädagoge.

Edmond Duvernoy wurde von seinem Vater, dem Sänger Charles-François Duvernoy, ausgebildet. 1872 debütierte er an der Opéra-Comique in der Rolle des Mercutio in Charles Gounods Roméo et Juliette. 1876 sang er in der Uraufführung von Georges Bizets Oper Carmen die Partie des Moralès.

Bei einer Privataufführung von Jacques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen 1879 in dessen Wohnung begleitete er seine Frau, gleichfalls eine Opernsängerin, die die weiblichen Hauptrollen übernommen hatte, am Klavier.

Von 1887 bis 1910 war Duvernoy Gesangsprofessor am Conservatoire de Paris. Zu seinen Schülerinnen zählten u. a. die Sopranistinnen Aino Ackté, Antoniette Laute-Brun und Anna Edström.

Bekannte Schüler von Edmond Duvernoy waren Agustarello Affre, José Delaquerrière, Pauline Donalda, Oskar Braun und Hariclea Darclée, Puccinis Tosca der Uraufführung (1900).

Winter Acoustic “Kalafina with Strings”

Albums de Kalafina

Winter Acoustic “Kalafina with Strings” est le 6e album de Kalafina sorti sous le label Sony Music Entertainment Japan le au Japon.

Cet album studio est proposé en parallèle d’une série de concerts acoustiques traditionnellement proposée en hiver par le trio. Il composé exclusivement de reprises acoustiques de tubes du groupe ainsi que de chansons classiques de Noël, ainsi qu’une piste inédite. Il ne sort qu’en édition CD simple. Il arrive 15e à l’Oricon. Il se vend à 9 019 exemplaires la première semaine et est resté classé 6 semaines pour un total de 12 474 exemplaires vendus.

La Mitis

Géolocalisation sur la carte : Canada

Géolocalisation sur la carte : Canada

La Mitis est une municipalité régionale de comté (MRC) située dans la région administrative du Bas-Saint-Laurent au Québec au Canada. Son chef-lieu est la ville de Mont-Joli. Elle a été créée le . Elle comprend 16 municipalités et deux territoires non organisés.

Le toponyme « Mitis » ou « Métis » est relié à la rivière Mitis qui a été nommé ainsi par les Amérindiens de Restigouche. Il s’agit d’une déformation du mot micmac « mitisk » qui signifie « bouleau » ou « tremble » en référence aux nombreux arbres de ces deux espèces présents sur les berges de la rivière.

Dans l’ensemble, le territoire présente des formations rocheuses sédimentaires et métamorphiques plissées et le relief comprend trois grandes formations géomorphologiques. En bordure du littoral, on retrouve, à certains endroits, des parcelles des basses-terres du Saint-Laurent. Immédiatement au sud, il y a la zone de contrefort formée de terrasses d’argile marine recouvertes de dépôts de sable et de gravier. Cette bande en gradins assure la transition entre les basses-terres du Saint-Laurent et le plateau appalachien. La zone de contrefort ainsi que celle des basses-terres du Saint-Laurent occupent un espace réduit en bordure de la rive du fleuve. Leur largeur diminue à mesure que l’on se déplace vers l’est : environ 7 km à Sainte-Luce, alors qu’elle atteint moins de 2 km à Métis-sur-Mer. C’est sur cette bande côtière que l’on retrouve les meilleurs sols agricoles de la MRC ainsi que les plus fortes concentrations urbaines.

Les vallées des rivières Mitis et Neigette auraient été envahies par les eaux de la mer de Goldthwait. Ceci expliquerait que l’on retrouve, à la hauteur des municipalités de Saint-Donat, de Sainte-Angèle-de-Mérici, de Saint-Joseph-de-Lepage et de Saint-Octave-de-Métis, des sols composés de matériaux meubles d’origine marine. La composition de ces sols est favorable aux activités agricoles.

Au sud de la MRC, dans les municipalités des Hauteurs, de Saint-Charles-Garnier, de La Rédemption et dans les territoires non organisés, le roc affleure à de nombreux endroits et les dépôts meubles qu’on y retrouve sont de faible épaisseur. Le relief y est accidenté et comprend de nombreux lacs.

Le réseau hydrographique du territoire est principalement marqué par la rivière Mitis. Son bassin de drainage totalise une superficie de 1 828km 2. Ses principaux affluents sont les rivières Mistigougèche et Neigette. On retrouve deux centrales hydroélectriques sur la rivière Mitis. Afin d’assurer l’alimentation régulière de ces centrales, Hydro-Québec maintient trois barrages sur la rivière Mitis et un à la tête de la rivière Mistigougèche.

On retrouve peu de lacs de grande dimension sur le territoire. Les lacs Mitis (21 km2), Mistigougèche (7 km2) et des Eaux-Mortes (4 km2) sont les plus grands.

Le territoire mitissien jouit d’un climat continental humide dû à l’influence de l’estuaire du fleuve Saint-Laurent. L’intérieur des terres offre un climat quelque peu différent en raison de l’éloignement du littoral ainsi que de la différence d’altitude. Ainsi, les températures d’été sont généralement les mêmes à Mont-Joli et à Saint-Charles-Garnier, par contre, l’hiver, les températures sont sensiblement moins froides à Mont-Joli que sur le bord du fleuve.

Malgré l’influence maritime, la MRC de la Mitis reçoit en moyenne moins de précipitations que la région de Québec avec 945,2 mm à Mont-Joli contre 1 218,3 mm à Québec.

Les premiers occupants du territoire furent les Malécites qui venaient pêcher l’anguille et le saumon à l’embouchure de la rivière Mitis. Cette rivière était le lien entre le fleuve et leur territoire habituel situé dans la région de la baie des Chaleurs. En 1689, la première seigneurie du territoire fut cédée par le gouverneur de l’époque à Sieur François Pachot, marchand de Québec. Ce dernier établit son fief en bordure de la rivière Mitis. Le domaine Pachot s’étendait sur un mille et demi de large de chaque côté de la rivière et sur trois milles, de l’embouchure vers les hautes terres. En 1693, une seconde seigneurie située tout autour du lac Mitis, fut concédé par le gouverneur Frontenac à son filleul. Cette seigneurie n’a jamais été habitée. En 1696, Frontenac octroya une nouvelle seigneurie à Louis Lepage et à Gabriel Thivierge, son gendre. Cette nouvelle seigneurie se situait à l’ouest de la seigneurie Pachot. Malgré l’octroi de ces seigneuries, ce n’est que vers 1790 que la colonisation s’amorce pour de bon sur le territoire mitissien. À cette époque, les premiers défricheurs provenant des vieilles paroisses de Kamouraska, et de Trois-Pistoles fondèrent les municipalités de Sainte-Luce et de Sainte-Flavie. En 1830, quelques familles de paysans ouvrirent le 3e rang de Métis qui deviendra en 1855, la paroisse de Saint-Octave-de-Métis. Déjà à cette époque se trouvaient plusieurs moulins à farine et à scie sur le territoire. Grand-Métis était alors un poste maritime important. On y retrouvait un quai, encore visible de nos jours, à l’embouchure de la rivière Mitis, un moulin à farine et un moulin à scie le long de ruisseau Brand. Vers 1880, le chemin de fer fait son arrivée dans la région favorisant l’expansion et le développement de Price, Sainte-Flavie-Station (aujourd’hui Mont-Joli) et de Sainte-Luce-Station (aujourd’hui le secteur Luceville de Sainte-Luce). À bien des égards, le peuplement de La Mitis semblait terminé au début des années 1920. Toutefois, la crise économique de 1929 poussa le gouvernement à lancer une nouvelle campagne de colonisation. Les paroisses agro-forestières, de La Rédemption et de Saint-Charles-Garnier furent ainsi créées. Cette croissance démographique dura une trentaine d’années. À partir des années 60, la population mitissienne subit une importante baisse de sa population au profit des grands centres urbains.

L’économie de la MRC de La Mitis s’appuie en grande partie sur les secteurs primaire et secondaire (exploitation forestière, agriculture et transformation de la matière ligneuse). En 2001, le territoire de la MRC comptait 16 055 habitants de 15 ans et plus et 45,8 % de cette population possédait un emploi. Le taux d’activité, qui mesure la proportion des personnes occupées et des chômeurs à la recherche d’un emploi, était de 54,2 %. Ce taux est bas comparativement à celui du Québec, qui se situe à 64,2 %.

Les emplois reliés à l’exploitation des ressources naturelles sont proportionnellement plus nombreux dans la MRC que dans l’ensemble du Québec. En 2001, les travailleurs de ce secteur occupaient 11,1 % des emplois dans la MRC contre 3,9 % pour le Québec. La forêt s’avère être, de loin, la ressource la plus importante du territoire de la MRC. Elle constitue d’ailleurs l’industrie première de plusieurs municipalités et génère un grand nombre d’emplois. L’activité forestière domine sur les autres activités, en regard de sa valeur totale en produits transformés. L’agriculture joue également un rôle très important au niveau du développement économique, avec des revenus de l’ordre de 32 millions de dollars en 1997. Cette même année, 311 entreprises agricoles procuraient de l’emploi direct à 378 personnes.

Le secteur secondaire regroupe 1 440 travailleurs, soit 17,9 % des travailleurs de la MRC, ce qui est inférieur au taux québécois qui s’établit à 22,2 %. À elles seules, les cinq usines de sciage (Bowater inc., Cedrico, Lulumco, Félix Huard et Bois BSL) emploient 410 travailleurs en usine (4) . La MRC compte quatre principaux secteurs industriels : la forêt, la construction, l’agriculture et le bio-alimentaire et enfin, les équipements de transport terrestre. On y trouve aussi une fonderie qui récupère des métaux et leur donne une seconde vie.

Le secteur tertiaire regroupe 5 708 personnes, soit 71,0 % des travailleurs de la MRC. La plupart de ces emplois sont localisés à Mont-Joli. C’est dans cette municipalité que l’on retrouve le Centre mitissien de santé et de services communautaires, l’école polyvalente et la plupart des bureaux gouvernementaux.

Le Carrefour de la littérature, des arts et de la culture (CLAC) vise à rendre la culture accessible à tous et à proximit. Sa programmation annuelle est d’abord offerte sur le territoire de La Mitis mais aussi dans les MRC de La Matapédia et de Matane. Le CLAC touche a différentes formes d’arts : la littérature, la musique, la scène, les arts visuels, le cinéma, l’histoire et le patrimoine. Il organise une tournée d’auteurs et d’artistes, des thés littéraires et une activité intitulée « Des mots sur les planches ».

L’écrivain québécois Jean-Marc Cormier est un résident de la MRC de la Mitis où s’est déroulée une grande partie de sa carrière en communication.

La Mitis est desservie par la commission scolaire des Phares.

La municipalité régionale de comté de La Mitis comprend seize municipalités locales et deux territoires non organisés.

La Mitis est une région pastorale de l’Archidiocèse de Rimouski divisée en 19 paroisses, dont 17 se trouve dans la municipalité régionale de comté :