Engel des Bösen – Die Geschichte eines Staatsfeindes

Engel des Bösen – Die Geschichte eines Staatsfeindes ist ein italienischer Kriminalfilm des Regisseurs Michele Placido aus dem Jahr 2010 und beruht auf der Lebensgeschichte des italienischen Schwerverbrechers Renato Vallanzasca, der im Laufe seiner kriminellen Karriere zum charismatischen Playboy-Gangster avancierte. Der Film feierte Premiere am 6. September 2010 auf den Filmfestspielen von Venedig und kam am 24. Februar 2011 in die deutschen Kinos.

1950 in Mailand geboren, fällt Renato Vallanzasca schon als Kind durch deftige Streiche und erste Straftaten auf. Seiner alten Gewohnheit folgend überfällt er 1972 mit seiner vierköpfigen Gang einen Geldtransporter der Novale Supermärkte, einer italienischen Handelskette. Schnell ermittelt die Polizei Vallanzasca als Täter. Im November des Jahres 1972 im Mailänder Gefängnis San Vittore inhaftiert, wird er im Juni des Folgejahres aufgrund seiner unbeherrschbaren Gewaltausbrüche gegenüber dem Anstaltspersonal zur Maßregelung ins 800 km entfernte Bari verlegt. Dort besucht ihn seine schwangere Freundin Consuelo, die er im Jahr zuvor in einer Diskothek kennenlernte. Renato versichert ihr, er werde nach der Haft für sie und das Baby sorgen.

Zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes befindet sich Renato jedoch noch immer in Haft. Er tobt vor Wut und fügt sich äußere Verletzungen zu, um eine Verlegung nach Mailand zu erwirken. Sein Ansinnen hat Erfolg. Consuelo besucht Renato drei Jahre später mit dem gemeinsamen Sohn im Mailänder Gefängnis San Vittore und offenbart ihm ihre neue Beziehung zu einem Unternehmer. Sie wolle ihrem Sohn damit ein geordnetes Familienleben bieten. Durch das Verschlucken zweier rostiger Nägel fügt sich Renato schwere innere Verletzungen zu, was eine Verlegung ins Mailänder Bassi-Krankenhaus nach sich zieht. Das dortige Wachpersonal ist bestechlich und Renato gelingt die Flucht. Consuelo und Renato finden wieder zueinander.

Vallanzasca plant jetzt den ganz großen Coup und stellt ein professionelles Team zusammen. Neben seinen Jugendfreunden Enzo und Fausto gehören nun Sergio, Rosario, Carmelo, Spaghettino, Nunzio und Beppe zur Bande. Mehrere Banküberfälle und anschließende Drogen- und Alkoholexzesse folgen. Der daraus resultierende Übermut führt zum Streit mit der Gang des einflussreichen Gangsterbosses Francis Turatello. Ein Friedensangebot schlägt Francis aus, sodass Renato nun keine Veranlassung mehr sieht, Rücksicht zu nehmen. Er raubt Francis’ Spielbank aus und schießt auf dessen Bandenmitglieder, als diese sich ihm gegenüber während eines spontanen Straßenwettrennens provokant verhalten. Vallanzascas Bande Comasina setzt sich danach in den Süden Italiens ab und taucht für einige Zeit unter.

Nach einigem Zaudern wagt die Bande nun den lange geplanten Überfall auf die Finanzkasse an der Piazza Vetra im Zentrum von Mailand. Vallanzasca dringt zwar mit Hilfe seines trickreichen Charmes bis zum Geldaufbewahrungsort vor, seine Kompagnons werden jedoch in diesem Moment vor dem Gebäude in einen heftigen Schusswechsel mit der Polizei verwickelt und teilweise schwer verletzt. Renato muss mit ansehen, wie sein Jugendfreund Fausto von einem Polizisten per Kopfschuss getötet wird, kann aber selbst unerkannt entkommen. Dieses Blutbad löst in Renato nachhaltige Bestürzung aus.

In einem Zeitungsinterview erklärt Renato Vallanzasca das Ende der Raubüberfälle, aber einen letzten großen Coup wolle er noch landen. So plant die Gruppe um Renato 1977 eine Geiselnahme. Sie entführen einen schwerreichen Industriellen und die Tochter eines Großunternehmers und erbeuten auf diese Weise eine große Summe Bargeld. An einer Straßensperre fühlen sich Beppe, Renato und Rosario in die Enge getrieben und eröffnen das Feuer auf die Polizisten, infolgedessen Beppe von einer Kugel getroffen wird und zu Boden sinkt. Renato und Rosario flüchten mit ihrem Wagen, müssen aber dafür den am Boden liegenden Beppe überrollen und zurücklassen, weswegen Renato sich im Nachhinein, ungeachtet seiner eigenen Schussverletzungen, schwere Vorwürfe macht.

Um für Renato medizinische Versorgung zu organisieren, wird er von Sergio und Rosario nach Rom gebracht. Die Freunde, die ihnen Unterschlupf gewähren, erweisen sich jedoch als Verräter. Am 15. Februar 1977 wird Renato in seinem Unterschlupf von den Carabinieri festgenommen. Die Medien verkünden das Ende der blutrünstigen Karriere des Renato Vallanzasca und erheben ihn noch vor Beginn des Prozesses, bei dem er sich für seine Taten verantworten muss und zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt wird, zum Medienstar.

Weitere Mitglieder der Comasina-Bande werden durch Enzos Geständnis verhaftet und verurteilt. Während einer Häftlingsrevolte im Hochsicherheitsgefängnis von Novara gelingt es Renato, Zugang zu Enzos Zelle zu bekommen, und er tötet den um Gnade flehenden Verräter.

1987 wird Renato, wie schon oft, in eine andere Haftanstalt verlegt – diesmal auf dem Seeweg. Noch bevor das Schiff von der ligurischen Küste ablegen kann, entwischt Renato Vallanzasca durch ein Bullauge und findet vorübergehend in einer verlassenen Berghütte des Ligurischen Apennins Unterschlupf, wo er sich von Touristenabfällen ernährt. Er genießt die raue Natur der Berge und seine neu gewonnene Freiheit. Renato schlägt sich weiter nach Mailand bis zu seinen Eltern und Antonella durch, die ihn nach wie vor unterstützen. Für die weitere Flucht verändert Antonella, Hairstylistin von Beruf, sein Aussehen. Nach einem kurzen Zwischenstopp, bei dem er ein Radiointerview gibt und seine Taten rechtfertigt, setzt er seine Reise fort, wird aber kurze Zeit später auf einem Rastplatz festgenommen – diesmal ohne Gegenwehr.

Renato Vallanzasca verbringt den Großteil der folgenden 20 Jahre im Hochsicherheitstrakt in Isolationshaft. Seine Gesamtstrafe beträgt viermal „lebenslänglich“ plus 290 Jahre Arrest.

Daniela Panzitta weist bei moviemaze.de auf das fehlende typische Mafia-Flair der Figuren hin, so wie man es aus zahlreichen Mafia-Filmen kennt. Einzig Francesco Scianna in der Rolle des Mailänder Gangsterbosses Francis Turatello habe „etwas von einem zwar schrägen aber irgendwie erhabenen Mafia-Oberhaupt“. Aber „dank des großartig passenden Hauptdarstellers, Kim Rossi Stuart, und einer dichten Erzählweise kann Engel des Bösen – Die Geschichte eines Staatsfeindes über die volle Laufzeit unterhalten und fesseln.“

Paul Collmar von kino-zeit.de „wird das Gefühl nicht los, dass Vallanzasca nicht viel mehr als ein reines Abziehbild vergangener Kinogangster ist“. So schreibt er: „Nichts wirklich Neues erzählt Michele Placido in seiner Aufarbeitung des schillernden Lebens von Renato Vallanzasca. […] Das ist zwar nicht unbedingt ein Argument gegen den Film, wenn entweder die biographischen Bezüge oder der Unterhaltungswert einen Mehrwert versprächen. Genau das kommt aber in Engel des Bösen zu kurz. Mit zahlreichen, nicht immer gelungenen Dialogen und vergleichsweise wenig Action, die zudem eher spröde und uninspiriert inszeniert wirkt, ist der Film eine eher zähe Angelegenheit […] Lediglich wenn Michele Placido die Verhaftung Vallanzascas mittels Splitscreens in inszeniertes Geschehen und dokumentarisches Material aufteilt, sehen wir, dass dieser Mann mit den stechend blauen Augen an ein reales Vorbild angelehnt ist – zu spüren bekommt man das allerdings viel zu selten.“

„Regisseur Michele Placido erzählt den leicht anrüchigen Stoff chronologisch und mit einer Abfolge von harten Bildern. Wenn Vallanzasca im Gefängnis verprügelt wird, dann ist das nichts für Zartbesaitete. Dennoch verfällt der Regisseur nie der Versuchung, dem Gangster eine übermäßige Verehrung zuteil werden zu lassen. Vielmehr wird die nackte und grausame Realität zur Dokumentation herangezogen. Relativ unberührt bleibt allerdings die Frage, warum ein gewalttätiger Verbrecher wie Renato Vallanzasca zu einem Helden werden konnte. Damit wird der Zuschauer alleingelassen.“

„Wo die Rückkopplungseffekte an die Historie starke Momente liefern, bleiben die Inszenierungen der eigentlichen Straftaten in Engel des Bösen jedoch einigermaßen blass. Während das amerikanische Kino traditionell eher an der Kinetik des Verbrecherdaseins interessiert war, an den Überfällen und Verfolgungsjagden, konzentriert sich Placido auf dessen Logik. Negativ formuliert: Die Action ist alles andere als furios. Die Räume bleiben eng, die Bilder scheinen an den Gesichtern wie festgeklebt. Der Film ist extrem dialoglastig – und die Dialoge sind nicht weiter bemerkenswert.“

„Etwas langatmig geratenes aber überaus realistisches Gangsterepos mit teils kompromissloser Härte. Placido möchte damit gerne bei Scorsese mitkicken, schafft es aber nicht ganz aus der Regionalliga heraus, denn seine Schauspieler sind einfach zu farblos. Außerdem versucht er zu oft, über den Dialog zu erzählen, ohne dass der Plot etwas hergäbe. Dafür überzeugt er in Production-Design und Ausstattung.“

Hedebosyning

Hedebosyninger er de broderede arbejder, der stammer fra hedeboegnen, og som har været syet blandt bondebefolkningen i 1700-tallet til ca. 1850.

Hedebosyning stammer fra bondesamfundet i egnen mellem København, Køge og Roskilde. Kvinderne fremstillede her nogle karakteristiske hvide syninger fra år 1700 til ca. 1850. Tekstilerne blev produceret til eget brug og bønderne brugte syningerne på beklædning og som pynt i bondestuen. Bønderne på hedeboegnen spandt selv hørtråd, vævede hørlærred og blegede stoffet i solen, så det blev helt hvidt. Det blev et meget glansfyldt produkt, som adskiller sig fra hørkvaliteter andre steder og fra den, der i dag produceres maskinelt.

Hedebosyning kan groft deles op tre perioder:

I midten af 1800-tallet rullede en nationalromantisk bølge ind over Danmark og et lille højborgerskab begyndte at interessere sig for hedebosyning. Omkring 1850 begyndte husmandskoner at sy til velhavende familier i København. Ude i Europa var det østrigeren Thérèse de Dillmont, som udbredte kendskabet til syningen, bl.a. i en stor fransk international broderiencyklopædi, som hun udgav i 1884. Så tidligt som 1873 blev der på verdensudstillingen i Wien vist hedebosyninger, nu eksempler på dygtige købstadsfruers frembringelser. Senere åbnede “Kunst- og industriudstilling af 1879” en stor udstilling i København, hvor det var landbostanden, der viste eksempler fra den nu svindende bondekultur.

Efter århundredeskiftet blev hedebosyning populært i hele landet og er blevet syet flittigt af danske kvinder indtil 1950’erne. Det skyldes bl.a. stiftelsen af Selskabet for Hedebosyningens Fremme i år 1905. Formålet var at udbrede kendskabet til hedebosyning og andet gammelt dansk håndarbejde, samt at virke for at arbejde af denne art blev formidlet gennem anerkendte kunstnere. Det betød at dannelsen af de danske kvinders hedebosyninger nu foregik gennem bearbejdede forlæg, som blev solgt i f.eks. Clara Wævers broderiforretning. Omkring århundredeskiftet var ”den gode smag” i højsædet og her var blandt andet kvindeforkæmperen Emma Gad og den første kvindelige museumsinspektør på Nationalmuseet Elna Mygdal varme fortalere for hedebosyning.

Men ikke alt hedebo blev betragtet som ”smukt” omkring århundredeskiftet. Særlig udskældt blev udklipshedebo, den var dekadent, fulgte ikke trådenes retning og mønstrene menes at være usammenhængende. Det ironiske er, set med nutidens øjne, at det lige netop var udklipshedebo, som blev folkeeje. Udklipshedebo fandtes omkring år 1900 næsten i alle borgerlige hjem, i form af duge, flakoner, tehætter eller som kraver på de intellektuelle kvinders beklædning eller kvinder med tilknytning til højskolerne.

Selve betegnelsen hedebosyning betegner syv forskellige udtryk, der alle er syet på hvid hør med hvid hørtråd. Tidligere museumsdirektør Ena Hvidberg har publiceret en omtrentlig dateringen indenfor et tiårs interval, som viser hvorledes hedebosyningerne overordnet har udviklet sig ca. 1700-1870. Dateringen er generelt retvisende, men skal alligevel tages med et gran salt, da der forekommer kombinationer af syteknikkerne mellem perioderne.

Hedebosyninger er teknisk meget forskellige fra hinanden. Tællesyning, dragværk og rudesyning følger stoffets trådretning mens hvidsøm, baldyring og udklipshedebo hører til de mere frie syninger. Her kommer en beskrivelse af den enkelte syteknik, opdelt efter teknik, billedemotiv og anvendelse.

Mønstrene er geometriske og skabes med fladsyning over talte tråde i stoffet. Syningen er universel og findes over hele landet. Måden hvorpå tællesyning på hedeboegnen adskiller sig fra det øvrige Danmark, er på syningens rigdom og akkuratesse, men lignende forekommer også i Nordsjælland. Motiverne kan være trekanter, stjerner samt undertiden stiliserede træer, dyr og mennesker. Tællesyning er brugt fra 1700-årene på skjorter, sengelinned, pyntehåndklæder, knæduge eller stolpestykker og ofte i kombination med rudesyning.

Dragværk udføres over et åbent netværk. Nettet opstår når man trækker (drager) tråde ud af trend og islættrådene i hele stoffets bredde, mens andre tråde bliver stående. Oftest trækkes der mellem 2-3 tråde ud ved siden af hinanden og 2-3 tråde bliver stående. Der kastes fast over trådene som står tilbage, hvorefter motiverne formes med udfyldes i felterne med slyngesting eller stopning. I dragværksborter vises motiverne som stiliserede træer, dyr og mennesker. Dragværk anvendtes traditionelt på pyntehåndklæder, knæduge eller stolpestykker. Senere brugte man dragværk som mellemværk på puder, dyner og fine håndklæder.

Tråde bliver klippet eller skåret ud indenfor et afgrænset motiv, modsat dragværk, hvor trådene trækkes ud i hele lærredets bredde. Rudesyning fremstår som små ruder, ved at der kastes og/eller stoppes over stolperne i nettet. Mønstrene er geometriske og forestiller oftest dyr, planter eller mennesker og livstræer.

Rudesyning findes meget ofte brugt i kombination med tællesyning, dragværk, hvidsøm eller baldyring. Rudesyning var almindeligt brugt som navnetræk på pyntehåndklæder, knæduge eller stolpestykker helt op til år 1900 i bondesamfundet.

Kaldes også for lærredsudsyning eller maskesyning. Hvidsøm kendes på sine to rækker af maskesting (kædesting) som indrammer motiverne. Man har tegnet frit på lærredet og udfyldt felter inden i motiverne (grundene) med udtrækssyning eller sammentrækssyning. Grundene fremstår som små felter med striber eller tern. De udtrukne tråde er ofte ganske få og der er typisk kun kastet en gang over trådene, som gerne går på skrå. Imellem de karakteristiske felter er der syet fladstingskontur som stilke eller blomsterranker med fladsyningsblade. Hvidsømmens motiver er blomster, blade, vaser, hjerter eller organiske former, men også dyr forekommer. Teknikken er blevet brugt på kropslinned, pyntehåndklæder, knæduge, pudevår, stolpestykker. Hvidsøm kendes oprindeligt kun fra hedeboegnen. Efter bondesamfundets ophør er hvidsøm blevet syet over hele landet, men her som tehætter, duge eller pyntestykker i stuerne. Hvidsømmen blev meget populær blandt højborgerskabets kvinder i årerne omkring 1850-1920.

Baldyring er en videreudvikling af hvidsømmen, med fri mønstertegning syet i fladsyning og kontursting omkring en større midterfigur. Fladsyningsbladene er ofte underriet før fladsyningen er udført, hvorved bladene træder tydeligt frem på stoffet. Også prænede[bør uddybes] huller som i engelsk broderi forekommer. Sammen med det fri mønster blev der trukket tråde ud til et åbent netværk. Nettet opstår når man trækker (drager) tråde ud af trend og islætstrådene i hele stoffets bredde, mens andre tråde bliver stående. Oftest trækkes der mellem 6-8 tråde ud ved siden af hinanden og 6-8 tråde bliver stående. Der stolpes fast over trådene som står tilbage, hvorefter motiverne formes med udfyldes i felterne med kniplingesyning bestående af knaphulsting. Nogle af formerne kan have lighed med blomster eller mønstre, men egentlige motiver som i dragværk forekommer ikke.

Syningen blev anvendt på skjorter, særke, pyntehåndklæder, pudevår, vuggelagner, knæduge og stolpestykker. Efter bondesamfundets ophør er baldyring blevet syet over hele landet, men her som tehætter, duge eller pyntestykker i stuerne. Baldyring blev meget populær blandt højborgerskabets kvinder i perioden 1850-1920 og blev betragtet som den ægte danske nationalarv, inden syningerne gik i forfald og udviklede sig til udklipshedebo.

Omkring 1850’erne forlader man den bundne syning i felterne og begynder udsyning af felter i kniplingesyning udført med knaphulsting eller tungesting. De udsyede felter udfyldes op med buer, takker eller ringe. Men også små stykker stof klippes i organiske former og kantes med knaphulssting og samles med kniplingesyning imellem, dette kaldes omvendt udklipshedebo. På det resterede frie lærred syede man fri mønstertegning med fladsyning og kontursting omkring en større midterfigur. Fladsyningsbladene kan være underriget før fladsyningen udføres, hvorved bladene træder tydeligt frem på stoffet. Også prænede huller som i engelsk broderi forekommer.

Kaldes også for kniplingesyning. På hedeboegnen dannes blonderne primært af knaphulsting, men også åbne tungesting forekommer. Knaphulstingene sys uden stofgrund. I den ældre del af hedebosyningerne er syede blonder brugt mere beskedent som f.eks. musetakker på skjortelinninger. Fra første del af 1800-tallet får de syede blonder en rigere udformning, men anbringes stadig kun som pynt på kanter. Navnlig på skjorte- og særkekraver får den et helt overdådigt udtryk. Der er indsyede motiver som blomster og geometriske figurer. I udklipshedebo udfyldes de udklippede huller med kniplingesyning. Den beskedne syning kendes fra hele landet, men de senere og meget pragtfuldt udsyede syninger kendes kun fra hedebo og Nordsjælland.

Qamar al-Din

Lavashak

Qamar al-Din (Arabic: قمر الدين‎, lit. ‘Moon of the Religion’) is an apricot juice or nectar beverage from Arab cuisine that is typically consumed during the Muslim holy month of Ramadan. It is believed to be from Damascus, Syria, where it is known as “al-Qamar ad-Din” (Arabic: القمر الدين‎). It was first produced in the Ghouta, where the variety of apricots most suitable for qamar al-din was first grown. Qamar al-din is enjoyed across the Middle East and North Africa as well as in Somalia, though Syrian qamar al-din is still believed to be the best because the variety of apricots most suitable for making qamar al-din grow only in Syria and southwestern Turkey.

Several theories have been proposed for the origin of qamar al-din’s name. One theory holds that it was named for its inventor, a Syrian man named Qamar al-Din. He was said to have been so handsome that he resembled the moon (qamar, Arabic: قمر‎), hence his name.

Another theory holds that apricot season coincided with the sighting of the new moon marking the beginning of Ramadan in the year when qamar al-din was invented. A similar theory, widespread in Egypt, traces the name’s origin to a Caliph who was known to celebrate with qamar al-din upon seeing the crescent moon during Ramadan.

To produce Qamar al-din, apricots and sugar are boiled over a fire and then strained through a wooden strainer that is soaked in olive oil. The apricots are then left to dry in direct sunlight. Once it has completely dried, it is then packaged, shipped, and sold. This dried apricot leather is thicker, more consistent, and has a stronger flavor than ordinary apricot leather, and is thus more suitable for making qamar al-din. Making the drink from this apricot leather only requires adding rosewater or orange blossom water, though apricot pieces (fresh or dried) and ice are often added as well. Sometimes, some of the floral water is replaced with orange juice or plain water. Qamar al-din is traditionally served thick and cold, and it is believed to be especially fortifying and a good source of energy, electrolytes, and hydration, all of which are crucial after a day of fasting. Some in the Levant add pine nuts and ice to their qamar al-din, making a beverage that resembles a thicker, apricot-flavored version of jallab.

Gordon Jenkins

Gordon Hill Jenkins (* 12. Mai 1910 in Webster Groves, Missouri; † 1. Mai 1984 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Musiker, Komponist und Arrangeur. Er schrieb unter anderem Goodbye, die Schluss-Erkennungsmelodie von Benny Goodman.

Gordon Jenkins, Sohn eines Dorfpianisten und Pfarrorganisten, beherrschte schon zur Jugendzeit gut ein Dutzend Instrumente und schrieb eigene Arrangements. Er begann seine Karriere 1931 im Orchester von Isham Jones, nachdem er bei einem Auftritt der Band in St. Louis kurzfristig für den erkrankten Pianisten eingesprungen und spontan als Arrangeur verpflichtet worden war. 1933 schrieb er für das Orchester von Woody Herman Blue Prelude; 1935 folgte mit Goodbye sein wohl bekanntestes Lied, das von Benny Goodman als Erkennungsmelodie am Konzertschluss adaptiert wurde. Beide Stücke wurden zu bis heute weltweit vielinterpretierten Standards.

Seit 1936 komponierte und arrangierte Jenkins – zunächst anonym, seit den 1940er Jahren unter eigenem Namen – Filmmusik für die Paramount-Studios, deren Musical Director er später lange Jahre war. Dem Genre blieb Jenkins bis in seine letzten Jahre hinein (The First Deadly Sin, 1980, mit Frank Sinatra und Faye Dunaway) verbunden.

Daneben arbeitete Jenkins seit 1939 als Arrangeur und Orchesterleiter für zahlreiche Radioshows bei NBC, unter anderem auch für Dick Haymes, über den er zum Label Decca stieß. Dort arbeitete er außer mit Haymes auch erfolgreich mit Stars wie Bing Crosby, Billie Holiday, Al Jolson, Ella Fitzgerald, den Andrews Sisters und Louis Armstrong (für den er den Evergreen Blueberry Hill arrangierte) zusammen, reüssierte aber ebenso mit selbstgeschriebenen Songs wie San Fernando Valley (1944). Als Musical Director bei Decca etablierte er 1949 mit großem Erfolg die Popgruppe The Weavers (Goodnight Irene, 1950).

1956 wechselte Jenkins zum Label Capitol. Dort begann seine mehrjährige Zusammenarbeit mit Judy Garland (Alone, 1956), die er auch bei einigen ihrer Europakonzerte als Dirigent begleitete, und Nat King Cole (Love Is The Thing, 1956), für den er unter anderem Stardust orchestrierte, und führte beide Künstler zu einigen ihrer besten gesanglichen Leistungen.

Am längsten dauerte seine vor allem auf melancholische, von Streichern untermalte Balladenalben konzentrierte Zusammenarbeit mit Frank Sinatra (Where Are You?, 1957; No One Cares, 1959), die später bei Reprise mit weiteren Alben und Singles bis 1981 (She Shot Me Down) fortgesetzt wurde und mit September Of My Years (1965) ein mehrfach Grammy-prämiertes Album hervorbrachte, auf dem unter anderem It Was a Very Good Year (ebenfalls Grammy-prämiert) zu hören ist. Für Sinatras Fernsehspecials konzipierte und arrangierte Jenkins zwischen 1965, 1966 und 1973 auch drei längere „Saloon-Medleys“.

Zusammen mit Harry Nilsson gelang Jenkins 1973 mit dem Album A Little Touch Of Schmilsson In The Night (1973) ein weiterer Welterfolg, der ihm erneut einen Grammy einbrachte. Die Aufnahmesessions wurden gefilmt und später von der BBC auch als Fernsehspecial ausgestrahlt.

Jenkins war in zweiter Ehe mit der Sopranistin Beverly Jenkins verheiratet, die auf einigen seiner Alben zu hören ist. In seinen letzten Jahren litt Jenkins an ALS, die ihm das Arbeiten zusehends erschwerte und der er schließlich am 1. Mai 1984 erlag. Im Herbst 2005 veröffentlichte sein Sohn Bruce Jenkins, ein in den USA bekannter Sportjournalist aus San Francisco, eine sehr persönlich gehaltene Biographie über seinen Vater.

Zu den markantesten Werken von Gordon Jenkins gehören seine umfänglichen Suiten für Orchester, Vokalsolisten und Chor, oft auch von gesprochenen Zwischentexten begleitet, in denen er seine große musikalische Vielseitigkeit als Komponist und Arrangeur unter Beweis stellte und mit denen er zugleich das Genre des Konzeptalbums stark beeinflusste.

Den Auftakt bildete Manhattan Tower, das Jenkins im Herbst 1945 mit Bill Lee und Beverly Mahr (seiner späteren Ehefrau) als Solisten und Elliott Lewis als Erzähler einspielte und das 1946 als eines der ersten Konzeptalben überhaupt bei Decca herauskam. In verschiedenen Episoden und Klangbildern mit teils experimentellen Zügen verarbeitete Jenkins seine deprimierenden Eindrücke vom ersten Aufenthalt in den Häuserschluchten der Großstadt New York City. Zehn Jahre später erweiterte Jenkins das ursprünglich 17-minütige Werk und brachte es bei Capitol in einer Neuaufnahme als LP heraus. In seinen späteren Suiten griff Jenkins immer wieder auf Elemente aus diesem Stück zurück.

1953 entstand, wiederum mit Bill Lee und Beverly Jenkins als Solisten, die 51-minütige Suite Seven Dreams (Decca), in der die sich in sieben Bildern entfaltende Story erst ganz zum Schluss durch eine raffinierte musikalische Pointe als Traum enttarnt wird. Aus einem der Stücke, Crescent City Blues, entnahm Johnny Cash große Passagen des Textes für seinen Hit Folsom Prison Blues (1955) und wurde dafür gerichtlich verklagt, was ihn zu einer Ausgleichszahlung von 75.000 US-Dollar bewog.

1958 komponierte und arrangierte Jenkins The Letter, die musikalische Geschichte eines Paares und seiner verblassten Liebe, die für Capitol von Judy Garland eingespielt wurde, mit dem kanadischen Schauspieler John Ireland als Partner. 1959 ging Judy Garland damit auf eine große Konzerttournee, die sie unter anderem in die New Yorker Metropolitan Opera führte.

Eine letzte Monumentalsuite entstand 1979 mit Reflections On The Future In Three Tenses für Frank Sinatra, als dritter Teil von Sinatras Dreifach-Album Trilogy: Past-Present-Future (Reprise). Sinatras musikalisch-autobiographische Reise durch Raum und Zeit auf seinem wohl ungewöhnlichsten Album, auf dem als Solistinnen Loulie Jean Norman und wiederum Beverly Jenkins zu hören sind und in dem Jenkins Sinatra auch eine Zeile über sich selbst in den Mund legt („I’ll have Lefty to write me one more chart“ in Before The Music Ends), stieß bei den Kritikern zunächst auf ein geteiltes Echo, fand aber in jüngerer Zeit als neben Manhattan Tower wohl dichteste Komposition von Gordon Jenkins wieder verstärkt Beachtung.

Liberton Tower

Liberton Tower is a four-storey, square-plan tower house situated just to the west of the Edinburgh, Scotland suburb of Liberton, on the east side of the Braid Hills.

Located in Over or Upper Liberton, it was originally owned by the Dalmahoy family, whose arms appears on a carved panel on the south wall. Records of it being in their possession date back to 1453, but the provenance of the tower before that is not known.

It passed to a branch of the Forrester family of Corstorphine, before being sold to William Little, who was Provost of Edinburgh in 1586 and 1591. Provost Little built the nearby Liberton House, and the castle was abandoned in 1610, being subsequently used for agricultural storage.

Deposits of charcoal as well as smashed pottery suggest that the tower was caught up in the fighting around Edinburgh in 1650, when Cromwell invaded Edinburgh as part of the Third English Civil War. Other evidence to this effect is the removal of the parapets, damage to the tower and the finding of cannonballs in nearby fields.

Liberton Tower provides a good example of a typical noble residence of its period, one of the relatively few that was not substantially altered in later centuries. Featureless except for its small, asymmetrically-arranged windows, it is coated in distinctive yellow harling and has been described as “grim and ponderous”. The tower is rectangular in plan, being 34 feet 9 inches (10.59 m) along the east–west axis and 25 feet 9 inches (7.85 m) along the north–south axis.

The 15th century structure is well preserved and was restored in 1994. It is used for holiday lets.

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